Warmer Hokaidokürbissalat mit gebackenen Rispentomaten

Kürbis als Salat zubereiten

warme Herbstsalate

 

Der Herbst leuchtet zurzeit mit den Kürbissen um die Wette. Unser Hofgarten liegt uns in einem warmen Gold aus herabgefallenen Blättern zu Füßen und  verstreut dabei einen fein würzigen Herbstgeruch.

Höchste Zeit endlich wieder Kürbis zu genießen!

 

Hokaidokürbis grillen

 

Zwei meiner absoluten Lieblingsgerichte hierzu habe ich Euch ja schon vorgestellt ( Hokaidokürbispesto & die fantastische Kübriscasserole ) und heute kommt ein weiteres, ganz besonders köstliches dazu!

Kürbis sollte nicht nur in der Suppe verschwinden, dazu ist er optisch einfach viel zu schön und weil er eben so schön ist und auf dem Teller so viel hermacht, habe ich ihn neulich einfach mal in hauchdünnen Scheiben geröstet und als warmen Salat angerichtet.

Die hauchdünnen Kürbisscheiben kommen zusammen mit gebackenen Rispentomaten, Kapern und getrockneten Tomaten auf ein kleines Beet aus frischem Salat und fertig ist dieser herzwärmende Kürbissalat.

 

Hokaidokürbis raspeln

 

Eine frische Scheibe warmes Brot mit Butter dazu und der Herbst ist perfekt!

Für den warmen Hokaidokürbissalat kommen für 4 Personen folgende Lebensmittel in den Einkaufswagen:

1 kleiner Hokaidokürbis
1-2 Knoblauchzehen
200 g kleine Rispenkirschtomaten
Kapern im Glas ( oder auch frische vom Marktstand )
50 g getrocknete Tomaten in Öl
Grüner Salat nach Wahl
4 Büffelmozzarella
Bestes Olivenöl oder Kürbiskernöl, Pfeffer und Salz

In einer großen Schüssel 3 EL Ölivenöl mit einem TL Salz und 1-2 Zehen gepresstem Knoblauch vermengen. Ich zerquetsche den Knofi immer mit einer Gabel in einer Prise Salz. Das macht ihn aromatischer und sorgt auch dafür, dass man nicht tagelang nach Knofi riecht…

 

Kirschtomaten an Rispen zubereiten

 

Den Kürbis waschen, in der Mitte teilen und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Mit einem Gemüseschäler hauchdünne Scheiben vom Kürbis runterschneiden,  in die Schüssel mit dem Knoblauchöl geben und gut vermengen.

 

Kürbsischnitze im Ofen zubereiten

 

Die Kürbisscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. Den Ofen auf Grill und 130 Grad einstellen und die Kürbisscheiben für 10-15 Minuten rösten. Die Rispentomaten in eine kleine Auflaufform legen, mit etwas Rapsöl beträufeln, salzen und für 5 – 6 Minuten auf die unterste Schiene im Backofen stellen.
Den Salat waschen und ggf. kleinschneiden, mit einem leichten Dressing mischen ( z.B. dieser Vinaigrette ) und auf den Tellern verteilen.Die Kapern und die getrockneten Tomaten ein wenig kleinschneiden und ebenfalls auf die Teller geben.
Sobald der Kürbis nun anfängt an manchen Stellen braun zu werden, alles aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Den Mozzarella ein wenig aufbrechen und auf das Salatbeet legen. Den Kürbis und die Rispentomaten darübergeben, mit bestem Olivenöl beträufeln und das Ganze zum Abschluss noch mit ein wenig Salz aus der Mühle bestreuen. Noch besser als Olivenöl passt eigentlich Kürbiskernöl dazu, aber ich hatte neulich leider kein frisches mehr da .

 

Salat vom Kürbis

 

Mit Olivenöl ging’s dann auch und jetzt habe ich wenigstens einen Grund, diesen herbstlichen Salat schon ganz bald wieder zu machen, dieses Mal dann mit frischem Steirischen Kürbiskernöl, ha!

In diesem Sinne, eine goldig herbstliche Restwoche…

Haushaltsgeld planen und verwalten

Wirtschaftsgeld / Monatsbudget verwaltet

Geldumschläge für Monatsgeld

 

Als Hausfrau und Mutter komme ich immer mal wieder an den Punkt, an dem ich meine Oma für so manche Einfachheit in ihrem Leben beneide. Ganz sicher vergesse ich dabei nicht, dass vieles damals komplizierter war ( allein die Wäscheberge ohne Waschmaschine! -HILFE – ), oder Stichwort Windeln…
Dennoch scheint es mir oft so, als wenn sie in Vielem mehr Ruhe gehabt hätte, als ich sie heute an so manchen Tagen habe.

Ständige Erreichbarkeit und Beschallung, Cyberparallelwelten und piepsende Apps, phuu, das kostet mich mitunter mehr Nerven, als ich eigentlich zur Verfügung habe.
Die Zeit, die ich mir dafür nehme, ist das Eine, der Raum, den diese Dinge in unserem Leben einnehmen, das Andere…

Ihr wisst alle, wovon ich spreche!

Ohh, jetzt bin ich aber doch ein wenig abgeschweift von dem, was ich heute eigentlich vorstellen wollte.
Wie schon gesagt, in Omas Zeiten war so manches simpler und einfacher gestaltet als bei uns heute, ohne Apps und Didgies, einfach auf Papier, zack!
Und was soll ich Euch sagen, in letzter Zeit erwische ich mich immer häufiger dabei, genau das auch wieder zu tun. Kein Mensch braucht 3 Badezimmerreiniger, wenn Essig eben so gute Arbeit leistet und eine Haushaltsapp brauche ich auch gar nicht, wenn ich mit Papier doch eigentlich so viel besser klarkomme…

Vor einigen Monaten kamen wir an einen Punkt, in dem das Geld immer schneller weg war, als ich es mir erklären konnte. Das Haushaltskonto war ständig leer und ich musste immer wieder von den Sparkonten Geld runternehmen, um das Haushaltskonto auszugleichen.

In den letzten Jahren haben wir auf Grund von Elternzeiten, wechselnder Jobs, Erziehungsurlaub und anderen Gründen, große Einkommensspannen gehabt und ich hatte mir schon lange nicht mehr mal die Mühe gemacht, alle Kosten und Einnahmen aufzulisten. Es wurde höchste Zeit, denn ohne einen guten Überblick, bringt auch die beste Absicht nix!

Also habe ich uns einen Kostenplan erstellt, der all diese Dinge beinhaltet:

 

 

Und wie immer bei missmommypenny.de könnt Ihr Euch diesen hier gerne gratis ausdrucken:  Monatliche Einnahmen & Kosten pdf.

Nachdem ich jetzt endlich wieder einen aktuellen Überblick über Einnahmen und Kosten hatte, habe ich uns noch einen Budgetplan / Haushaltskostenplan erstellt, in den ich alle Ausgaben eintragen konnte.


 

Auch diesen gibt es natürlich zum Ausdrucken:

Haushaltsbudget Kopie pdf

Ab dann lief es schon mal besser, weil mir dadurch wieder bewusster wurde, wo der Schotter eigentlich bleibt.
Unnötige Kosten entstanden vor allem durch Nonfoodeinkäufe, die mit der EC-Karte flott bezahlt waren. Und das war genau der Punkt, mit dem ich immer wieder ein Loch in unsere Kasse gerissen habe.

Also habe ich mich hingesetzt und mir überlegt, dass es noch übersichtlicher wäre, wenn ich an Stelle mit der Karte einfach mal ’ne Zeit lang alles in bar zahle und genau das habe ich dann getan.

Lästige Themen werden angenehmer, wenn man sie hübsch verpackt und so habe ich mir eine rosafarbene Milchmädchenkasse gebastelt.
Pro Tag gibt es einen Umschlag und am Anfang des Monats befülle ich diese mit der Summe, die uns täglich für alle Haushaltseinkäufe zur Verfügung steht.
Ich weiß, ziemlich oldschool, aber hilfreich!

 

 

Was soll ich Euch sagen, sieht man das Geld erst einmal, gibt man es noch weniger gern aus. Manche Einkäufe und deren Notwendigkeit überlegt man sich zweimal und schwupps reicht das Geld locker aus.

 

 

Der letzte Umschlag ist unser Bonusumschlag. All das Geld, das ich nicht ausgebe, wandert dort hinein und am Ende des Monats gehen mein Mann und ich davon genüsslich chic essen, ha!
Nicht, dass wir vorher nicht auch öfter mal essen waren, aber dieses Essen schmeckt besonders gut und ist gerne mal ein wenig dekadenter, als die anderen…

Seitdem ich diese Milchmädchenkasse benutze, habe ich wieder so viel Spaß am Sparen entwickelt, dass ich mich manchmal richtig bremsen muss.

Ab November werde ich ein aufregendes Projekt starten und hoffe, dass die Rechnung aufgeht und der Bonusumschlag dadurch aus allen Nähten platzen wird.
Dazu gibt es dann bald mehr hier bei missmomypenny.de

Vielleicht machen wir aus diesem Projekt auch eine gemeinsame Challenge und freuen uns dann gemeinsam an unseren Erfolgen, ich bin gespannt!

So, Schluss für heute, ich gehe jetzt erst mal einkaufen, meine Dukaten unter die Leute bringen…

…in diesem Sinne, Euch Allen eine goldige Woche…