Flädlesuppe – Ein kulinarischer Gruß aus den Alpen

Herzhafte Eierkuchensuppe

Ein Rezept für die Frittatensuppe

 

 

Nachdem wir in der vergangenen Woche nur mit der halben Familie in den Bergen im Skiurlaub waren, gab es gestern als kleine „Entschädigung“ für die ganze Familie Flädlesuppe. Flädlesuppe, mancherorts auch Frittatensuppe genannt, gehört für uns zu den Bergen, wie der Schnee zum Skifahren.
Es gibt doch wirklich fast nichts Schöneres, als mittags auf der Sonnenterrasse irgendeiner urigen Berghütte zu sitzen und die atemberaubende Aussicht beim Löffeln einer würzigen Flädlesuppe zu genießen…

Die Berge konnte ich nicht herzaubern, wohl aber die Suppe und das Rezept dazu gibt’s heute hier.

 

 

Im günstigsten Fall gibt es am Tag vorher Eierkuchen. Die ersten Zwei brate ich dann mit noch ungesüßtem Teig und stelle sie beiseite.
Für die Frittatenuppe benötigt man für 4 Personen Folgendes:

  • 1 L Wasser
  • 1 großes Bund frisches Suppengrün
  • 1 TL Salz und Pfeffer nach Gusto
  • 1 EL Gemüsebrühpulver
  • 1/2 TL Ahornsirup
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL TK Petersilie
  • 2 Eierkuchen

Das Suppengemüse teile ich in drei Portionen ein. Zwei Drittel des Suppengrüns schneide ich recht grob und schwitze es im Dampfkochtopf im Rapsöl kurz an. Danach füge ich Wasser, Salz, ein wenig Pfeffer sowie das Lorbeerblatt hinzu und schließe den Kochtopf.

Damit die Suppe so richtig schön natürlich schmeckt, koche ich diese eine Hälfte vom Suppengemüse im Dampfkochtopf dreimal auf. Meistens beginne ich damit schon am Vorabend, damit sie über Nacht so richtig schön durchziehen kann.

 

 

Morgens stelle ich sie dann einfach noch mal kurz an und koche sie solange auf, bis der Dampfkochtopf zischt. Danach nur schnell von der Kochplatte ziehen und den Topf – ohne ihn zu entdampfen –  abkühlen lassen.

Das übrige Drittel vom Suppengrün schneide ich in ganz kleine Stückchen und stelle es erst einmal zusammen mit den Pfannkuchen in den Kühlschrank.

Kurz vor dem tatsächlichen Essen, koche ich die Suppe ein drittes Mal auf und lasse die Suppe ein letztes Mal mit dem groben Gemüse ziehen. Sobald der Druck aus dem Topf abgebaut ist, gieße ich die Suppe in einen anderen Topf um und siebe das ausgekochte Gemüse dabei ab. Das ist jetzt total zerfallen und kommt ab in die Biotonne.
Die klare Gemüsebrühe schmeckt jetzt schon herrlich und je nachdem, wie würzig das Gemüse war, füge ich an dieser Stelle noch Brühpulver und ein klein wenig Ahornsirup hinzu.
Nun kommt das kleingeschnittene Gemüse in die Brühe und wird darin für etwa 10 Minuten gekocht.

In dieser Zeit die Eierkuchen in kleine Streifen schneiden und diese dann kalt über die heiße Suppe in die Teller geben. Ganz zum Schluss kommt für Auge und Gaumen noch ein wenig frische ( oder TK 🙂 ) Petersilie darüber und dem kulinarischen Alpenglück steht nichts mehr im Wege…

 

 

In diesem Sinne, ein glückliches Wochenende…

 

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