Fotoalben für Kinder gestalten – Erinnerungen schaffen

Digitale Fotos ausdrucken und Kinderfotoalben erstellen

Digitalfotos in guter Qualität ausdrucken und Alben basteln

 

Als Jugendliche hatte ich eine Zeit, in der ich jede Menge kleine Poems und Gedichte gelesen habe. Einer dieser kleinen Verse hat mich viele Jahre begleitet und heute, als Mama mit unzähligen schlaflosen Nächten im Rucksack, ist er wahrer denn je…

Rudern zwei ein Boot,
der eine kundig der Sterne,
der andere kundig der Stürme,
wird der eine
führn durch die Sterne,
wird der andere
führn durch die Stürme,
und am Ende ganz am Ende
wird das Meer in der Erinnerung blau sein.

         – Reiner Kunze – 

Ist der nicht ganz besonders schön ? Und so wahr!
Zum Glück ist es so, dass wir uns im Nachhinein vor allem an die schönen Dinge intensiv erinnern. An die schönen Momente vom Urlaub, die lustigsten Augenblicke und Szenen aus der Schulzeit, die netten Mitstudenten…

…und als Mama zum Glück auch viel mehr an die herzerwärmenden Momente als an die bescheidenen ( ja, das ist das nette Wort für die Wahrheit! ) Nächte&Co!

Erinnerungen sind was Schönes und ein unglaublich wertvolles Gut. Schöne Erinnerungen tragen uns durchs Leben und stärken uns so sehr wie kaum etwas anderes.
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann erinnere ich mich nicht vorwiegend daran, wie ich mein blödes Zimmer aufräumen musste oder mal wieder unter Wuttränen Klavier geübt habe. Natürlich erinnere ich mich daran auch, aber nicht halb so intensiv wie an all die schönen Momente, Gefühle und Stimmungen.
An viele Augenblicke erinnere ich mich besonders intensiv, wenn ich mein Fotoalbum anschaue und ich bin meiner Mutter wirklich enorm dankbar, dass sie sich damals die Zeit genommen hat mir eins zu gestalten.

Viele Events habe ich ja nicht mal bewusst erlebt, aber Dank der Fotos weiß ich, wie und wo meine Taufe gefeiert wurde und wer zu Gast war. Wenn ich mir die Fotos davon anschaue, kann ich meine strahlenden Pateneltern förmlich lachen hören und ich habe neben den Menschen auf den Fotos ein ganz klares Bild der fröhlichen Stimmung, die auf diesem Fest herrschte.

Fotos bieten so viel mehr als Bilder und in unserer digitalen Zeit, in der wir zwar eine Millionen Fotos machen, aber die wenigsten davon tatsächlich mal auf Papier in den Händen halten, war es mir ein besonderes Anliegen unseren drei Süßen ein echtes Fotoalbum zu gestalten.

Nick hatte als Erstgeborener natürlich längst eines. Das endet allerdings genau mit der Geburt der Zwillinge, danach ging lange erst mal nix mehr als in einem Stück durch den Tag ( und die Nacht ) zu  kommen.

Nachdem Leo und Lil nun immer mal wieder beobachten konnten, mit welcher Freude Nick sein Album vor ihren Augen durchblätterte beschwerten sie sich zunehmend darüber bei uns, dass sie kein eigenes hatten. Und sie  hatten ja Recht!
Also nutzte ich an einem Vormittag, an dem ich eh mit Fieber das Bett hüten musste, die Gunst der Stunde und begann, die Massen an Fotos am Laptop durchzugehen und die „besten“ für ihre Fotoalben rauszusuchen.
ALTER SCHWEDE, es nahm und nahm kein Ende und ich bewegte mich pro Kind noch immer im vierstelligen Bereich was die Anzahl an Fotos anging. Da ist die Technik dann auf einmal doch mehr Fluch als Segen.

 

ifolor - Digitale Fotos ausdrucken und Kinderfotoalben erstellen

 

Am Ende war ich bei nur noch knapp 1000 Fotos pro Kind, was auf die Jahre keine 180 pro Jahr macht, aber eigentlich noch immer viel zu viele sind…

Es war mir unmöglich noch weiter zu reduzieren. An jedem Foto hingen Erinnerungen, an jedem Lächeln und jeder Geste, samt kleinen Runzelfalten auf den Babynasen.
Also, 1000 pro Album, aus die Maus!
Die Bestellung habe ich mal wieder problemlos online über ifolor abgewickelt ( mehr dazu hier ) . Kaum zu glauben, dass deren Server unter der Flut meiner Fotos nicht zusammengebrochen ist!

Entstanden sind zwei wunderschöne Alben randvoll mit Erinnerungen an einzigartige Augenblicke, die wir ihnen an ihrem 6. Geburtsag geschenkt haben.

Und was soll ich Euch sagen: Am Ende war das Meer nur blau in meinen Erinnerungen…

Das mag auch daran liegen, dass ich weder Nachts, noch während diverser Magen-Darm-Infekt-Zeiten oder in knatschigen Zahnungsphasen Fotos gemacht habe.
Auch den zeitweiligen Zustand unseres Sofas, mit allen Spuren, die Refluxbabies nun mal so hinterlassen, habe ich zum Glück nie fotogradiert. Da reichen uns die Erinnerungen tatsächlich auch ohne Fotos mehr als aus!

 

Fotoalben für Kinder gestalten - Erinnerungen schaffen

 

Das Sortieren und Einkleben der Bilder fühlte sich manchmal genauso endlos an wie die zahlreichen schlaflosen Nächte mit den zwei Mäusen damals. ENDLOOOS!

Aber irgendwann war es geschafft, genauso wie die schlaflosen Nächte! Die Freude der Beiden war riesig und sie haben den halben Geburtstag damit verbracht es sich immer und immer wieder anzuschauen. Jede Oma und jeder Opa, alle Onkel und Tanten die an diesem Tag zum Geburtstagsfeiern zu uns  kamen, kamen nicht an den Alben vorbei. Es war ein Riesenspaß zu beobachten, wie jeder Einzelne von Ihnen seine eigenen Erinnerungen an bestimmte Zeiten und Momente hatte und wie gespannt Leo und Lil all diesen Erzählungen lauschten.

 

Digitale Fotos ausdrucken und Kinderfotoalben erstellen

Allein diese Momente haben mich für all die Mühe und das zeitweilige Bilderchaos in unserem Wohnzimmer locker entschädigt… ♡♡

Ein Aufräumplan für die ganze Familie

Wie Kinder im Haushalt helfen können

Welche Aufräumaufgaben Kinder in welchem Alter machen können

Gute Vorsätze

Das neue Jahr hat begonnen und wir starten mit reichlich guten Vorsätzen in die kommenden Monate. Im vergangenen Jahr war einer meiner neuen Vorsätze, nicht mehr ganz so viel Zeit ( und Nerven! ) an das tägliche Haushaltschaos zu verlieren und die Rechnung ist aufgegangen!

Diese Rechnung habe ich natürlich nicht allein gemacht. Dafür habe
ich die ganze Familie mit ins Boot geholt und es war ein Gewinn für alle Beteiligten.

Kinder sind schon recht früh in der Lage, regelmäßig kleinere Aufgaben zu übernehmen und im Haushalt zu helfen. Als liebende Mamas neigen wir nur all zu oft dazu, unsere Kleinen zu schonen und zu entlasten und die Dinge lieber eben schnell selber wegzuräumen, als Zeit und Energie in die Diskussionen und Bitten um Hilfe zu investieren. Leider ist dieser Weg auf Dauer weder besonders nachhaltig noch nervenschonend.

Im Grunde genommen ist eine Familie gut mit einem Kleinunternehmen vergleichbar. Es gibt jede Menge Aufgaben, Ziele und Wünsche, jeder bringt andere Begabungen und Talente mit und am Ende wollen wir unterm Strich vor allem Gewinn machen. Beim Kleinunternehmen Familie heißt dieser Gewinn natürlich nicht ein sattes finanzielles Plus, sondern fröhliche und glückliche Zeit miteinander.

Damit das gelingen kann, sollten nicht nur die schönen Momente als Familie geteilt werden, sondern auch die weniger angenehmen Aufgaben und hier kommt auch schon das Thema Aufräumen ins Spiel.

Aufräumen – Ein Erfolgserlebnis

Marry Poppins, das wohl berühmteste Kindermädchen der Welt hätte es treffender nicht formulieren können: „ In every job that must be done, there is an element of fun.“
Das beim Thema Hausarbeit keiner laut „ JUHU“ schreit, ist klar, aber wenn wir unsere Kinder nicht einfach nur dazu verdonnern etwas zu tun, sondern ihnen viel mehr vermitteln, wie wichtig ihre Hilfe und Kooperation im Alltag für die ganze Familie ist, dann stehen die Chancen gut, dass neben mehr Ordnung, vor allem auch die Erkenntnis und das Bewusstsein, etwas für die Familie geleistet zu haben unsere Kinder mit etwas Unbezahlbarem belohnt: Dem Stolz auf die eigene Leistung.

Das Vorher-Nachher-Ergebnis hat man beim Aufräumen so schnell wie sonst kaum irgendwo vor Augen und wenn man sich danach gemeinsam hinstellt, das Ergebnis bewundert und die schöne Ordnung noch mal über den grünen Klee lobt, ist die Freude über dieses in so kurzer Zeit geschaffene Erfolgserlebnis schnell höher als der eben noch empfundene Frust über die vor einem liegende Arbeit.
Gemeinsam können wir viel mehr schaffen und je eher wir unsere Kinder mit ins Boot holen, desto schneller profitiert die ganze Familie davon.

 

 Altersgerecht Aufgaben gemeinsam finden

Um das eben so hoch gelobte Erfolgsergebnis erleben zu dürfen, müssen wir unsere Kinder vor allem am Anfang bei ihren neuen Aufgaben gut unterstützen. Wichtig ist, dass wir unsere Kinder mit den an sie gestellten Aufgaben nicht überfordern und uns vor allem bei neuen Aufgaben die Zeit nehmen, sie zu unterstützen und liebevoll anzuleiten.
Jedes Kind ist anders und niemand, als die eigenen Eltern, wird besser in der Lage sein einzuschätzen, welche Aufgaben das eigene Kind übernehmen oder eben noch nicht übernehmen kann.
Die hier präsentierte Auflistung darf aus genau diesem Grund und in diesem Sinne lediglich als Anregung und Vorschlag dienen.

Gemeinsames Aufräumen als Qualitätszeit

Auch gemeinsames Aufräumen ist eine Form von One on One – Qualitätszeit und wenn wir diese genau so benennen und hervorheben, hat der abendliche gemeinsame Küchendienst gleich noch einen weiteren wunderbaren Nebeneffekt.
Beim Abwaschen hatte ich schon die besten Gespräche mit unserem Großen und unsere Jüngste wird in der Küche zur wahren Plaudertasche. Da erfahre ich manchmal Geschichten aus ihrem Alltag, die ich sonst womöglich gar nicht gehört hätte.

Jeder von uns hat Aufgaben, die er lieber erledigt als andere. Unseren Kindern geht es da nicht anders. Der eine wäscht gerne ab, der andere sortiert lieber die Socken weg. Es geht nicht darum, dass all diese Aufgaben perfekt ausgeführt werden, sondern darum, unsere Kinder an all diese Aufgaben heranzuführen und sie im „ darin sicherer werden“ zu unterstützen. Manchmal braucht es seine Zeit, bis all diese Abläufe gut funktionieren. Mit der richtigen Anleitung und einer guten Portion Geduld im Gepäck gelingt es aber auf jeden Fall und ist ein großer Gewinn für die ganze Familie…

Bei uns hat jedes Kind in jeder Woche eine feste Aufgabe und diese Aufgaben wechseln dann wöchentlich. Einer hat „Tischdeckdienst & Lunchboxservice“, einer „Küchendienst“ und das dritte Kind flitzt Abends durch die Wohnung und räumt alles herumliegende weg.
Natürlich haben wir auch mal Tage, an denen die Zeit zu knapp ist, das Abendbrot viel später drann ist als geplant oder wir lange unterwegs waren. Dann fällt der Dienst eben auch mal ins Wasser, ( und Ihr könnt Euch denken wie traurig die Kids dann sind 🙂 ), vollkommen Wurst!

Aber ich sag Euch was, wenn wir am Wochenende alle gemeinsam ’ne Stunde ranklotzen, blitzt die Bude danach und wir haben den Rest der Zeit für uns als Familie. Einen größeren Gewinn kann ich mir gar nicht vorstellen!

In diesem Sinne, einen gewinnreichen Start ins neue Jahr!