Vegetarische Bolognese

Neulich bin ich in unserem Supermarkt das erste Mal über Sojaschnetzel gestolpert und habe sie direkt mitgenommen.
Bisher hatte ich „vegetarische Bolognese“ ( ich weiß, schon wieder so ein Mogelname! ) immer mit kleingehäckselten Champignons und Möhren gemacht, aber so richtig wollte der würzig-scharfe Fleischgeschmack da nicht aufkommen. Die Konsistenz ist eben doch eine andere.

Sojaschnetzel zubereiten

Sojaschnetzel sind kleine Krümel aus getrocknetem Soja, die größten in der Tüte sind nicht größer als kleine Erbsen. Vor dem Anbraten weicht man sie kurz in lauwarmem Wasser oder Brühe auf und brät sie dann wie Hackfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch&Co an.
Die Sauce war ’ne Wucht und kommt einer echten Fleischbolognese sehr nah. Meine Kids haben’s anfangs nicht mal gemerkt und die sind alle drei keine Sojafans…

Vegetarische Bolognese mit Soajschnetzel kochen

Für die vegetarische Bolognese alla missmommypenny kommt für 4 Personen Folgendes in den Einkaufswagen:

  • Tomatenmark ( ich nehme dafür am liebsten dieses Trio von Oro di Parma, also Tomatenmark mit Basilikum, mit Chili und das pure… )
  • Ahornsirup
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 milde Chilischote
  • Variationen vom Tomatenmark ( z.B. von Oro di Parma )
  • 1 Büchse Tomaten in Stücken
  • 100 g frischer Parmesan
  • Pasta nach Gusto
  • 1 Tüte Sojaschnetzel
  • 1 Mohrrübe

 

Fleischersatz in der Bolognese - Sojaschnetztel

1 Tasse Sojaschnetzel für ca. 10 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen und in dieser Zeit Zwiebel, Knoblauch und Chili in einem Topf in bratgeeignetem Öl anbraten und salzen. Die eingeweichten Sojakrümel abgießen und zum Anbraten mit in den Topf geben. Ich brate sie so lange an, bis sie schön knusprig braun sind. Das dauert etwas länger als beim Hackfleisch, aber nach 10-12 Minütchen sollten sie knusprig sein.

Nun gebe ich je 2 El vom Tomatenmark mit Basilikum und dem puren zum Anbraten mit in den Topf. Das scharfe Tomatenmark von Oro di Parma ist wirklich scharf, da nehme ich gerade mal einen reichlichen Teelöffel und der hat es schon ordentlich in sich!

Zusätzlich zu den drei Tomatenmarksorten kommt noch die geraspelte Möhre mit zum Anbraten in den Topf und wenn alles schön miteinander vermengt ist, gebe ich die Tomaten in Stücken hinzu.
Die Dose von den Tomatenstücken fülle ich mit Wasser bis oben hin auf und gebe es ebenfalls zum Einkochen mit in die Soße.

Damit sich der Geschmack aus den verschiedenen Tomatenmarksorten nun richtig schön entfalten kann, lasse ich die Soße für weitere 15 Minuten schön langsam vor sich hin köcheln und schmecke sie ganz zum Schluss mit 1-2 EL Ahornsirup & Salz ab.

Bei der Bolognese ist es wie bei den meisten Soßen und Suppen, am 2. Tag schmeckt sie noch viel besser…
…leider erlebt sie den bei uns aber nur ganz selten…

In diesem Sinne, eine erlebnisreiche Restwoche…

 

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